Tagestip


Heute | 9.30 Uhr

Wie kann ich im Angesicht der drohenden Klimakrise gut leben? Welche Utopien lassen sich heute für ein gutes Morgen finden? Kann ein Leben trotz aller Krisen und Erschwernisse gelingen? Die Philosophin Lisz Hirn gibt Antworten auf existenzielle Lebensfragen und Sorgen. Eine Mischung aus philosophischer Lebensorientierung und Wissensvermittlung über die großen Denker:innen von der Antike bis heute. Denn die wichtigsten Fragen des Lebens beschäftigen die Menschheit schon viele Jahrtausende.
Brauche ich eine Familie und Kinder, um Sinn zu finden? Werden wir zu sehr von Sozialen Medien in Beschlag genommen, so dass wir den Sinn unseres eigenen Lebens verpassen? Sind wir nur noch wie Sisyphos, der jeden Tag denselben Stein auf den Berg rollt? Wie kann man die "Trotzmacht des Geistes" gegen alle Widrigkeiten stärken? Mit diesen Fragen hat sich der Psychiater und Logotherapeut Viktor Frankl auseinandergesetzt. Wie und warum man trotzdem "Ja zum Leben" sagen sollte, können wir von Frankl und seinen Lebenserfahrungen lernen.

Morgen | 19.05 Uhr

Es hat schon vor einiger Zeit begonnen, als die digitale Fotografie sich anschickte, die analoge abzulösen. Doch jetzt, 200 Jahre nach ihrer Erfindung kommen neue Umwälzungen auf die Fotografie zu: die KI erobert die Bearbeitungsprogramme und gefakte Bilder machen es immer schwerer, Wahr von Falsch zu unterscheiden. Zudem verschieben sich die bildlichen Darstellungen von den traditionellen Medien in die digitalen, wo alle ihre eigenen Fotos einstellen können. Was wird aus dem Beruf des Fotografen? Wer möchte ihn heute noch erlernen? Und wie gefährlich ist in Zeiten zunehmender kriegerischer Auseinandersetzungen der Job einer Dokumentarfotografin geworden?

09.04. | 18.25 Uhr

Mit dem Rücktritt von Roland Weißmann als Generaldirektor wegen des Vorwurfs sexueller Belästigung einer Mitarbeiterin - den er bestreitet und rechtlich bekämpft - ist der ORF ins Sperrfeuer geraten. Und zwar von mehreren Seiten: einmal als gewichtiges Beispiel dafür, wie mutmaßlicher Machtmissbrauch gegenüber Frauen trotz entsprechender Anlaufstellen im Haus durchschlagen kann. Auch ist die Spitze des Stiftungsrats unter Druck gekommen, mögliche Unvereinbarkeiten von Mitgliedern werden offen thematisiert. Und nicht zuletzt ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr denn je zur Projektionsfläche geworden für Befindlichkeiten einer Medienbranche, die auf der Suche nach ihrer Zukunftsfähigkeit ist. Vor diesem Hintergrund hat die neue ORF-Führung unter Ingrid Thurnher schonungslose Aufklärung und klare Konsequenzen versprochen. #doublecheck fragt nach, ob und wie das gelingen kann.