Tagestip


Heute | 10.05 Uhr

Kaum eine Generation in Serbien hat im Laufe der letzten Jahrhunderte durchwegs in Frieden leben können, immer wieder flammten innerhalb oder außerhalb seiner Grenzen Konflikte und Kriege auf. Gegenwärtig prägen Proteste gegen die Regierung das Land. Als Reiseland will Serbien erst entdeckt werden. Die Attraktionen des Landes sind hierzulande wenig bekannt, dabei hat Serbien touristisch einiges zu bieten.
Die Hauptstadt Belgrad ist eine pulsierende Metropole. Ihre einzigartige strategische Lage an zwei großen schiffbaren Flüssen - an Donau und Save - prägte die Stadt und ihre Geschichte. Die "weiße Stadt" gilt gleichermaßen als "Pforte des Balkans" und als "Tor Mitteleuropas".
Serbiens reiche kulturelle Geschichte lässt sich auch bei einem Besuch im Landesinneren erleben. Dort kann man etwa die Klöster Studenica und Gradac erkunden. Und auch landschaftlich ist Serbien eine Reise wert. Besonders hervorzuheben ist hier der Tara-Nationalpark an der Grenze zu Bosnien. Im namensgebenden Tara-Gebirge gibt es fjordartige Schluchten ebenso wie malerische Gebirgsseen.

Morgen | 19.05 Uhr

Derzeit werden der KI viele Fähigkeiten zugeschrieben. Kann sie auch Forschung betreiben und wissenschaftliche Arbeiten begutachten? Diese Frage wollte man an der renommierten Stanford University im Rahmen der Online-Konferenz "Agents4Science" beantworten. Auf der Konferenz traten ausschließlich KI-Agenten als Hauptautoren und Peer-Reviewer auf. Die Konferenzergebnisse wurden allerdings von Menschen präsentiert. Sie zeigen: KI-Agenten können Theorien aufstellen, Experimente durchführen, Daten erheben und wissenschaftliche Artikel schreiben und bewerten - mehr oder weniger. Kann man davon Konsequenzen für einen KI-assistierten Wissenschaftsbetrieb ableiten?

27.01. | 9.05 Uhr

Der Weg zur müllfreien Gesellschaft führt über den Stoffkreislauf. "Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass man Produkte wieder auseinander baut und die Materialien wieder einsetzt", erklärt der Pionier der Kreislaufwirtschaft, Michael Braungart. "Wenn die Dinge allerdings nicht für Kreisläufe hergestellt werden, dann schafft man keine Kreislaufwirtschaft, sondern nur ein Downcycling." Die Bauwirtschaft ist einer der größten Abfallerzeuger. Dänemark etwa produziert jährlich rund 11,7 Millionen Tonnen Bauabfälle - diese werden für Architekten zunehmend interessant. Die Idee ist einfach: Verwende Baustoffe, die sonst im Müll landen! Im dänischen Orestad entstand eine Wohnsiedlung der besonderen Art. Das Motto: Abfall ist eine wertvolle Ressource. Der Architekt und Kreislaufpionier Anders Ledanger nennt seine Bauten "circular buildings", wenn er zum Beispiel alte Ziegel in seinen Bauten verwendet. Das Design folgt hier dem verfügbaren Material - und führt zu interessanten Ergebnissen.