Tagestip


Heute | 13.00 Uhr

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, werden die Erfolge der Arbeiterbewegung gefeiert und ihre Anliegen formuliert; Gewerkschaften mobilisieren, die Sozialdemokratie lädt zu Feiern und Aufmärschen. 1890 hatte die Sozialistische Internationale den 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung ausgerufen. Wer sind die Arbeiter:innen heute, was bewegt sie und wie sehr fühlen sie sich von der Sozialdemokratie vertreten?
Diskutieren Sie mit. Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at

Morgen | 9.45 Uhr

Die ersten Ausgaben des Eurovision Song Contest orientieren sich noch stark an Schlager und Unterhaltungsmusik. Doch schon ab den 1960er-Jahren verändert sich der Klang des Wettbewerbs. Internationale Popmusik gewinnt an Bedeutung. Trotzdem bleibt der ESC auch eine Bühne für nationale Identität. Jedes Land wird von dessen Rundfunkanstalt vertreten, die den Beitrag auswählt und sich auch an der Abstimmung beteiligt. Dieses System spiegelt die zentrale Rolle öffentlich-rechtlicher Medien in Europa. Doch die Regeln verändern sich im Laufe der Zeit. Besonders sichtbar ist das anhand der Sprache der Songs. Zwischen 1966 und 1972 schreibt das Regelwerk vor, dass die Lieder in einer offiziellen Sprache des teilnehmenden Landes gesungen werden sollen. Erst 1998 wird diese Vorgabe endgültig abgeschafft. Der Wettbewerb wird damit zu einem Treffpunkt europäischer Popkultur. Musikalische Trends verbreiten sich hier über nationale Grenzen hinweg - und machen den ESC zu einem kulturellen Spiegel jener Zeit.

06.05. | 9.30 Uhr

Der Erfolg von Start-ups hängt maßgeblich von der Vielfalt ihrer Teams ab. Unterschiedliche Perspektiven: sei es in Geschlecht, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung oder kulturellem Hintergrund, erhöhen die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit. Das zeigt auch eine McKinsey-Studie aus dem Jahr 2020: Unternehmen mit ethnisch und geschlechtlich divers besetzten Führungsteams haben deutlich höhere Chancen, profitabel zu sein.
Auch die Organisation Female Founders setzt sich für mehr Frauen in Führungspositionen ein. Denn 2024 flossen in Österreich rund drei Viertel der Investments in Start-ups, die von Männern geführt werden. Dieser strukturelle Unterschied wird als Gender-Investment-Gap bezeichnet.