Tagestip
Heute | 11.05 Uhr
Das Leben fühlt sich manchmal an, als hätte man jeden Tag aufs Neue einen gleichförmigen Reigen an lästigen Pflichten und langweilen Banalitäten zu absolvieren. Denn der Alltag, meint der Schriftsteller Karl-Markus Gauß, stehe im schlechten Ansehen, den Menschen vom eigentlichen Leben, von der Freiheit, vom Fest fernzuhalten. Es sei, als nötige er uns dazu, alle Tage zu warten: auf den Dienstschluss, auf das Wochenende, auf den Urlaub, auf die Pension.
Karl-Markus Gauß versucht dieser Haltung ein Lob des Alltags entgegenzusetzen. Die täglichen Routinen nehmen schließlich den überwiegenden Teil unserer Lebenszeit ein. Mit ausgewählten literarischen Texten von Schriftstellerkollegen und -kolleginnen macht sich Karl-Markus Gauß im Ö1 Essay auf, "die Welt alle Tage neu zu entdecken, die Schönheit des Unscheinbaren zu fassen und die Würde des wenig Beachteten zu erfahren". "Lob des Alltags" ist 2026 jeweils am 1. Freitag im Monat zu hören.
Karl-Markus Gauß versucht dieser Haltung ein Lob des Alltags entgegenzusetzen. Die täglichen Routinen nehmen schließlich den überwiegenden Teil unserer Lebenszeit ein. Mit ausgewählten literarischen Texten von Schriftstellerkollegen und -kolleginnen macht sich Karl-Markus Gauß im Ö1 Essay auf, "die Welt alle Tage neu zu entdecken, die Schönheit des Unscheinbaren zu fassen und die Würde des wenig Beachteten zu erfahren". "Lob des Alltags" ist 2026 jeweils am 1. Freitag im Monat zu hören.
Morgen | 19.05 Uhr
Wer regelmäßig heimisches Kabarett und Comedy verfolgt, weiß: An Benedikt Mitmannsgruber kommt man inzwischen kaum vorbei. Innerhalb von fünf Jahren hat sich der oberösterreichische Kabarettist zu einer festen Größe der Szene entwickelt. Nach seinem Debütprogramm "Exodus" setzte er mit seinem zweiten Solo "Der seltsame Fall des Benedikt Mitmannsgruber" einen echten Kassenschlager nach. Mehr als 50.000 Menschen haben das Programm gesehen. Drei Jahre lang tourte Mitmannsgruber damit durch nahezu alle Ecken des deutschsprachigen Raums.
15.03. | 10.05 Uhr
Udine wird die "Stadt der Buchläden und Wirtshäuser" genannt und sie ist auch die "Stadt des Lichts". Denn sie war die dritte europäische Stadt (nach Mailand und London), die im Jänner 1889 - dank Arturo Malignani - eine elektrische Stadtbeleuchtung erhielt. Bekannt ist die nicht ganz 100.000 Bewohner-Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien, aber auch für "die Farben von Giambattista Tiepolo". Der 1696 in Venedig geborene Künstler kam 1726 auf Geheiß des Patriarchen nach Udine, um den Erzbischöflichen Palazzo Patriacale mit Fresken zu gestalten. Der damalige Patriarch Dionisio Dolfin demonstrierte mit dem Engagement eines aufstrebenden bildenden Künstlers seine Macht. Einstige und heutige Besucher der berühmten Tiepolo-Galerien "Galleria degli ospiti" sind von dem Freskenzyklus, der Geschichten aus dem alten Testament zeigt, sowie vom Deckenfresko "Sturz der aufständischen Engel" gleichermaßen beeindruckt.