Tagestip
Heute | 17.05 Uhr
Die deutsche Journalistin Julia Friedrichs dachte lange, sie und ihre Freunde seien "doch irgendwie alle gleich", bis der eine in sein eigenes "Townhaus" in einer guten Stadtgegend zog, der andere Inserate nach Dachgeschoßwohnungen durchkämmte und die dritte plötzlich ein Ferienhaus in Frankreich besaß. Wie machen die das, staunte die Mitdreißigerin und fand heraus: Sie alle sind Erben.
Das Buch, in dem die Journalistin sich mit dem Phänomen befasst, ist zehn Jahre alt ("Wir Erben"). Mittlerweile sind neue Studien erschienen ("Unverdiente Ungleichheit", 2025), und der Reichtum der Erben hat sich vergrößert. Laut Schätzungen werden in Österreich pro Jahr zwischen 15 und 20 Milliarden Euro an jüngere Generationen weitergegeben. Bis 2050 dürfte sich dieser Wert verdoppeln. Etwa die Hälfte davon gehen an zehn Prozent der Haushalte. An die reichsten zehn Prozent.
Das Buch, in dem die Journalistin sich mit dem Phänomen befasst, ist zehn Jahre alt ("Wir Erben"). Mittlerweile sind neue Studien erschienen ("Unverdiente Ungleichheit", 2025), und der Reichtum der Erben hat sich vergrößert. Laut Schätzungen werden in Österreich pro Jahr zwischen 15 und 20 Milliarden Euro an jüngere Generationen weitergegeben. Bis 2050 dürfte sich dieser Wert verdoppeln. Etwa die Hälfte davon gehen an zehn Prozent der Haushalte. An die reichsten zehn Prozent.
Morgen | 10.05 Uhr
Die 140-jährige Tourismustradition auf der Insel Losinj steht in enger Verbindung mit Österreichs Geschichte. Einer der ersten bekannten Besucher war niemand geringerer als Kronprinz Rudolf. Er erwanderte 1887 den Osorscica Berg. Den Wanderweg gibt es heute noch. Er ist Teil eines weitläufigen, gut beschilderten Wanderwegenetzes, das sich über die gesamte schmale Insel zieht und von einem örtlichen Verein in Stand gehalten wird.
Margit Atzler machte für Ambiente einen Streifzug durch einige Dörfer der Insel Losinj - und kostete sich in den heimischen Restaurants durch die kulinarischen Besonderheiten der Region Kvarner, zu der Losinj gehört. 2026 ist Kvarner auch "Europäische Kulinarik Destination".
Kamen die ersten Gäste vor allem wegen der heilsamen Luft nach Losinj, zieht es heute viele auf einen der Campingplätze. Dabei muss man nicht unbedingt den eigenen Camper oder Minibus dabei haben, auch in den sogenannten Mobile Homes - Bungalows mit Privatterrasse und Meerblick direkt am Strand - lässt sich den Zikaden in den Pinien lauschen. Vom Lopari Camping Resort aus ist es nur ein Katzensprung zum Dorf Trzic. Die Ruinen des verlassenen Ortes hinter Steinmauern inmitten von Olivenhainen lassen erahnen, wie hart das Leben auf der Insel in früheren Zeiten gewesen sein muss. Das Dorf liegt etwa auf halber Strecke zwischen dem Camping Resort und dem Dorf Osor, das geografisch eigentlich schon auf der Insel Cres liegt, die nur durch einen wenige Meter breiten, von Menschenhand geschaffenen Kanal von Losinj getrennt wird. Verwaltet wird Osor, dessen Ursprünge bis in die Antike reichen, von Mali Losinj aus. Bei einer Virtual Reality Tour und im Museum von Osor kann man sich ein Bild von der antiken Vergangenheit machen.
Margit Atzler machte für Ambiente einen Streifzug durch einige Dörfer der Insel Losinj - und kostete sich in den heimischen Restaurants durch die kulinarischen Besonderheiten der Region Kvarner, zu der Losinj gehört. 2026 ist Kvarner auch "Europäische Kulinarik Destination".
Kamen die ersten Gäste vor allem wegen der heilsamen Luft nach Losinj, zieht es heute viele auf einen der Campingplätze. Dabei muss man nicht unbedingt den eigenen Camper oder Minibus dabei haben, auch in den sogenannten Mobile Homes - Bungalows mit Privatterrasse und Meerblick direkt am Strand - lässt sich den Zikaden in den Pinien lauschen. Vom Lopari Camping Resort aus ist es nur ein Katzensprung zum Dorf Trzic. Die Ruinen des verlassenen Ortes hinter Steinmauern inmitten von Olivenhainen lassen erahnen, wie hart das Leben auf der Insel in früheren Zeiten gewesen sein muss. Das Dorf liegt etwa auf halber Strecke zwischen dem Camping Resort und dem Dorf Osor, das geografisch eigentlich schon auf der Insel Cres liegt, die nur durch einen wenige Meter breiten, von Menschenhand geschaffenen Kanal von Losinj getrennt wird. Verwaltet wird Osor, dessen Ursprünge bis in die Antike reichen, von Mali Losinj aus. Bei einer Virtual Reality Tour und im Museum von Osor kann man sich ein Bild von der antiken Vergangenheit machen.
30.03. | 10.05 Uhr
Was "Ambiente" sucht und vermitteln will, ist einfach und schwierig zugleich: das Besondere im Alltäglichen aufzuspüren und den Alltag in der Ferne zu erfahren, historische Zusammenhänge zu durchdringen um die Gegenwart zu begreifen, sowie das Reisen mit allen Sinnen.