Tagestip
Heute | 15.30 Uhr
"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte." Das sagte bereits Aristoteles. Seit jeher gibt es Urteile und Vorurteile zwischen den "Jungen" und den "Alten". Wovon hängen diese Konflikte ab? Hat sich seither etwas verändert? Und wie können mehr Berührungspunkte zwischen den Generationen entstehen?
Oft liegen die Unterschiede in Vorstellungen zu Arbeitsmoral, Lebensstil und den sogenannten Werten. Um Vorurteile abzubauen, braucht es vor allem eines - Gelegenheiten zur Begegnung, meint Ulla Kriebernegg, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung.
Oft liegen die Unterschiede in Vorstellungen zu Arbeitsmoral, Lebensstil und den sogenannten Werten. Um Vorurteile abzubauen, braucht es vor allem eines - Gelegenheiten zur Begegnung, meint Ulla Kriebernegg, Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Alterns- und Care-Forschung.
Morgen | 19.05 Uhr
Seit 1940 gibt es Computer. Und ihre Funktionsweise legte damals im Wesentlichen John von Neumann fest, der geniale ungarischen Mathematiker mit Wohnsitz USA. Dass über 80 Jahre später noch immer seine Idee von einer Rechenmaschine die Computerwelt prägt, ist so erstaunlich wie fahrlässig. Schließlich gibt es kaum mehr einen Lebensbereich, der ohne Computerchips auskommt. Vom Auto, übers Haus bis zur Wissensgenerierung und Kommunikation. Das steigert nicht nur den Energiebedarf, sondern auch den Datenfluss in den Netzwerken, die Abhängigkeit von der Maschine und den Produktionsstätten der Chips. Das wiederum treibt die Forschung und auch die Forschungspolitik an. Materialien werden überdacht, das Design überarbeitet und digitale Souveränität beschworen. Auch in der EU. Welche neuen Entwürfe am Chipmarkt gibt es?
26.02. | 11.05 Uhr
Joy Williams hat längst Kultstatus: Sie erzählt von seltsamen Kindern, Betrunkenen und Außenseitern, jenen, die quer in der Welt stehen, den Einsamen, Übersehenen, dem Tod und den Tieren, denn sie sind "Gott näher als wir, doch für ihn sind sie verloren". Die Hoffnung liegt in Trümmern, und doch flackert in ihren Erzählungen immer wieder Komik auf.
Joy Williams, geboren 1944, wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet. Sie hat zwölf Bücher geschrieben, darunter Romane, Kurzgeschichten, Essays, einen Reiseführer. Sie zählt seit Langem zu den nachdrücklichen ökologischen Stimmen in den USA und lebt in Tucson, Arizona, und Laramie, Wyoming.
Joy Williams, geboren 1944, wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet. Sie hat zwölf Bücher geschrieben, darunter Romane, Kurzgeschichten, Essays, einen Reiseführer. Sie zählt seit Langem zu den nachdrücklichen ökologischen Stimmen in den USA und lebt in Tucson, Arizona, und Laramie, Wyoming.