Tagestip
Heute | 9.05 Uhr
1945, während die letzten Schlachten des Zweiten Weltkriegs tobten, begann der 19-Jährige die New Yorker Jazz-Szene aufzumischen. Zusammen mit Charlie Parker, Kenny Clarke und Thelonious Monk prägte Miles Davis die neue fiebrig-nervöse Stilrichtung des Bebop. Einige Jahre später kultivierte der Musiker dann einen kühlen, melancholischen, entspannten Trompetenton - bis heute eines seiner Markenzeichen: Der Cool Jazz war geboren.
Von der Jazzkritik wurde Miles Davis später als "Prince of Darkness" tituliert - ein Attribut, das sich auf seine geheimnisvolle Bühnenpräsenz bezog, auf seinen schweigsamen, oft mürrischen Charakter - und die nächtlich-großstädtische Ästhetik seiner Musik, die seinen Stil besonders in der Cool-Jazz-Periode prägte. Musikerkolleg:innen dagegen nannten Miles Davis schlicht und einfach "The Chief" - aus Respekt vor seinem musikalischen Genie.
Von der Jazzkritik wurde Miles Davis später als "Prince of Darkness" tituliert - ein Attribut, das sich auf seine geheimnisvolle Bühnenpräsenz bezog, auf seinen schweigsamen, oft mürrischen Charakter - und die nächtlich-großstädtische Ästhetik seiner Musik, die seinen Stil besonders in der Cool-Jazz-Periode prägte. Musikerkolleg:innen dagegen nannten Miles Davis schlicht und einfach "The Chief" - aus Respekt vor seinem musikalischen Genie.
Morgen | 10.05 Uhr
"Graslandhof" nennen Nicole Forstner und Georg Fleckl ihren Bergbauernhof, der sich auf knapp 1000 Metern Seehöhe im Ortsteil Rain befindet - eingebettet im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Dort haben sich die beiden aus ganz anderen beruflichen Branchen kommend - einen Lebenstraum erfüllt: Als überzeugte Quereinsteiger führen sie ihren - regenerativ bewirtschafteten - Bauernhof, etwas anders als landläufig üblich und hinterfragen konventionelle landwirtschaftliche Praktiken. Am wichtigsten ist ihnen die artgerechte Haltung ihrer Tiere - Rinder, Schweine und diverses Geflügel - und ein respektvoller Umgang mit der Natur. Wo möglich, leben Nicole Forstner, Georg Fleckel und ihre drei Töchter in Synergie mit der wilden Tier- und Pflanzenwelt. Interessierte Besucher und Besucherinnen, die in ein paar wenigen Gästezimmern untergebracht werden können, haben während ihrer Ferientage die Möglichkeit diese alternative Lebensweise ganz nah zu erleben, die Naturlandschaft zu genießen und - was besonders von Kindern geschätzt wird - das Leben auf einem Bauernhof der Vielfalt kennenzulernen. Ursula Burkert hat den Graslandhof für Ambiente besucht.
25.05. | 10.05 Uhr
Eines Morgens entdeckt der Fischer Jaime Beltrán Centeno ein Wesen im Süßwassersee Chichankanab, das da nicht hingehört: einen Hammerhai. Wie kommt dieses Meerestier in einen See, der 100 Kilometer vom Meer entfernt liegt? Der Höhlentaucher Robbie Schmittner sucht die Antwort unter der Erde, in wassergefüllten Höhlen, den "Cenotes". Er glaubt an ein gigantisches unterirdisches Netzwerk, das größte wassergefüllte Höhlensystem der Welt, das bis zum Meer reichen könnte und von dem wir nur einen winzigen Teil kennen. Geboren ist Robbie Schmittner im Spessart, aber schon seit mehr als 25 Jahren taucht er in den Cenoten und sucht Verbindungen zwischen den Höhlen. Die Zeit drängt: Verschmutzung bedroht diese einzigartigen Ökosysteme. Mexikanische Aktivistinnen versuchen, sie zu retten. Gleichzeitig kommen massenhaft Touristen, um in ihnen zu baden. Für die Maya sind Cenoten der Eingang zur Unterwelt. Legenden und Mythen ranken sich um sie. Aber auch die Wissenschaftl steht immer wieder vor Rätseln. Die Unterwasserhöhlen von Yucatan in Mexiko gehören zu den geheimnisvollsten Orten der Welt.