Tagestip
Heute | 18.25 Uhr
Die EU-Richtlinie für mehr Lohntransparenz tritt am 7. Juni in Kraft. Dann sollen Beschäftigte in der EU wissen dürfen, wie viel ihre Kolleginnen und Kollegen im Schnitt verdienen. Das soll das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen sichtbar machen und den Gender Pay Gap verringern. Aber die Umsetzung in Österreich verzögert sich: Die Sozialpartner können sich nicht einigen. Die Wirtschaftskammer befürchtet eine Bürokratielawine, Arbeiterkammer und Gewerkschaft werfen den Arbeitgebern Blockade vor. Ein nationales Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie wird daher nicht rechtzeitig vorliegen. Viele Unternehmen bereiten sich trotzdem auf die EU-Regelungen vor.
In der Saldo-Reportage geht es darum, wie groß der Aufwand in der Praxis tatsächlich ist, was sich mit Juni ändern wird und ob Lohntransparenz helfen kann, den Gender Pay Gap zu schließen.
In der Saldo-Reportage geht es darum, wie groß der Aufwand in der Praxis tatsächlich ist, was sich mit Juni ändern wird und ob Lohntransparenz helfen kann, den Gender Pay Gap zu schließen.
Morgen | 15.30 Uhr
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und in Österreich ist die Eissaison in vollem Gange. Aber was macht eine gute Kugel Milcheis aus? Franz Steiner muss es wissen. Der Zuckerbäcker stellt seit 45 Jahren Speiseeis her, wurde 2012 Eis-Europameister, lehrt sein Handwerk an der Innung und betreibt einen Eissalon in Wien-Floridsdorf. Dort macht er Vanilleeis und zeigt, warum gutes Eis vor allem eines braucht: Balance. Wien gilt als Eishochburg. Rund 150 Eissalons gibt es laut WienTourismus in der Stadt. Ö1 hat sich auf der Straße umgehört und Menschen vor Eisdielen gefragt, was für sie gutes Milcheis ausmacht.
Lisa und Giorgio Leone kamen über einen Italienurlaub zum Gelato. Zurück in Wien sattelten sie beruflich um und eröffneten Leones Gelato. Dort setzen sie auf frische Milch, kleine Mengen und geschlossene "Pozzetti" statt offener Wannen.
Lisa und Giorgio Leone kamen über einen Italienurlaub zum Gelato. Zurück in Wien sattelten sie beruflich um und eröffneten Leones Gelato. Dort setzen sie auf frische Milch, kleine Mengen und geschlossene "Pozzetti" statt offener Wannen.
30.05. | 17.05 Uhr
Internationale Konflikte, wie auch der Russisch-Ukrainische Krieg, zeigen, wie Energieabhängigkeiten als politisches Druckmittel genutzt werden, etwa durch Sanktionen oder Lieferstopps. Zudem verschärft die Konkurrenz um Fördergebiete und Transportwege globale Spannungen, während in der Übergangsphase zu erneuerbaren Energien neue geopolitische Dynamiken entstehen.
Diagonal widmete sich 2005 dem Erdöl. Die öffentliche Debatte um "Peak Oil", das globale Ölfördermaximum, jener Zeitpunkt nach dem die Verfügbarkeit des Rohstoffs stetig abnehmen und globale Effekte zeitigen sollte, war 2005 auf einem Höhepunkt. Der Pressetext zur damaligen Sendung lautete: "Die Krisenszenarien weder immer alarmistischer: Immer kürzer reichen die Vorräte, immer höher steigen die Preise für den begehrten Rohstoff und jetzt kauft auch noch China im großen Maßstab auf den Ölmärkten ein. Werden Kriege wirklich schon um Öl bzw. um Pipelinerouten geführt? Haben wir wirklich nur die Wahl zwischen der Abhängigkeit von Saudi-Arabien und jener von Russland? Bieten Alternativenergien Auswege aus der Ölfalle oder werden Fortschritte in der Fördertechnik auch den zukünftigen Ölhunger stillen können?"
Diagonal widmete sich 2005 dem Erdöl. Die öffentliche Debatte um "Peak Oil", das globale Ölfördermaximum, jener Zeitpunkt nach dem die Verfügbarkeit des Rohstoffs stetig abnehmen und globale Effekte zeitigen sollte, war 2005 auf einem Höhepunkt. Der Pressetext zur damaligen Sendung lautete: "Die Krisenszenarien weder immer alarmistischer: Immer kürzer reichen die Vorräte, immer höher steigen die Preise für den begehrten Rohstoff und jetzt kauft auch noch China im großen Maßstab auf den Ölmärkten ein. Werden Kriege wirklich schon um Öl bzw. um Pipelinerouten geführt? Haben wir wirklich nur die Wahl zwischen der Abhängigkeit von Saudi-Arabien und jener von Russland? Bieten Alternativenergien Auswege aus der Ölfalle oder werden Fortschritte in der Fördertechnik auch den zukünftigen Ölhunger stillen können?"