Tagestip


Heute | 18.25 Uhr

Früher haben hunderttausende Brillenpinguine die Inseln und Küsten Südafrikas bevölkert. Heute steht der Afrikanische Pinguin auf der Roten Liste der bedrohten Arten. In der Wildnis gibt es nur noch 8.000 brütende Paare. Zigtausende dürften verhungert sein. Die Vögel sind stark auf Sardinen angewiesen, doch steigende Temperaturen und veränderter Salzgehalt des Meerwassers als Folge des Klimawandels beeinträchtigen das Laichverhalten der Fische - und damit die Nahrungsgrundlage der Pinguine.
Wissenschafter:innen warnen: Wenn nichts passiert, wird der Brillenpinguin in den nächsten zehn Jahren ausgestorben sein. Südafrikanische Tierschutzorganisationen wollen das verhindern. Sie päppeln kranke oder verletzte Tiere in Rettungsstationen wieder auf und betreiben Brutprogramme.

Morgen | 11.05 Uhr

Das Leben fühlt sich manchmal an, als hätte man jeden Tag aufs Neue einen gleichförmigen Reigen an lästigen Pflichten und langweilen Banalitäten zu absolvieren. Denn der Alltag, meint der Schriftsteller Karl-Markus Gauß, stehe im schlechten Ansehen, den Menschen vom eigentlichen Leben, von der Freiheit, vom Fest fernzuhalten. Es sei, als nötige er uns dazu, alle Tage zu warten: auf den Dienstschluss, auf das Wochenende, auf den Urlaub, auf die Pension.
Karl-Markus Gauß versucht dieser Haltung ein Lob des Alltags entgegenzusetzen. Die täglichen Routinen nehmen schließlich den überwiegenden Teil unserer Lebenszeit ein. Mit ausgewählten literarischen Texten von Schriftstellerkollegen und -kolleginnen macht sich Karl-Markus Gauß im Ö1 Essay auf, "die Welt alle Tage neu zu entdecken, die Schönheit des Unscheinbaren zu fassen und die Würde des wenig Beachteten zu erfahren". "Lob des Alltags" ist 2026 jeweils am 1. Freitag im Monat zu hören.

14.03. | 19.05 Uhr

Wer regelmäßig heimisches Kabarett und Comedy verfolgt, weiß: An Benedikt Mitmannsgruber kommt man inzwischen kaum vorbei. Innerhalb von fünf Jahren hat sich der oberösterreichische Kabarettist zu einer festen Größe der Szene entwickelt. Nach seinem Debütprogramm "Exodus" setzte er mit seinem zweiten Solo "Der seltsame Fall des Benedikt Mitmannsgruber" einen echten Kassenschlager nach. Mehr als 50.000 Menschen haben das Programm gesehen. Drei Jahre lang tourte Mitmannsgruber damit durch nahezu alle Ecken des deutschsprachigen Raums.