Tagestip
Heute | 19.05 Uhr
Krisen, wohin das Auge reicht: Kriege, Klimawandel und KI-Imperien, die mit ihrer gebündelten Macht unsere Sozialen Medien und die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz maßgeblich prägen. Unter dem Motto "Never gonna give you up", also "wir geben (dich) nicht auf", ruft die re:publica heuer zum Engagement für eine offene, demokratische und digitale Zukunft auf. Das Internet soll zurückerobert werden.
Die "matrix"-Redaktion berichtet von der re:publica 2026, die vom 18. bis zum 20. Mai 2026 in der Station Berlin stattfindet.
Die "matrix"-Redaktion berichtet von der re:publica 2026, die vom 18. bis zum 20. Mai 2026 in der Station Berlin stattfindet.
Morgen | 9.05 Uhr
1945, während die letzten Schlachten des Zweiten Weltkriegs tobten, begann der 19-Jährige die New Yorker Jazz-Szene aufzumischen. Zusammen mit Charlie Parker, Kenny Clarke und Thelonious Monk prägte Miles Davis die neue fiebrig-nervöse Stilrichtung des Bebop. Einige Jahre später kultivierte der Musiker dann einen kühlen, melancholischen, entspannten Trompetenton - bis heute eines seiner Markenzeichen: Der Cool Jazz war geboren.
Von der Jazzkritik wurde Miles Davis später als "Prince of Darkness" tituliert - ein Attribut, das sich auf seine geheimnisvolle Bühnenpräsenz bezog, auf seinen schweigsamen, oft mürrischen Charakter - und die nächtlich-großstädtische Ästhetik seiner Musik, die seinen Stil besonders in der Cool-Jazz-Periode prägte. Musikerkolleg:innen dagegen nannten Miles Davis schlicht und einfach "The Chief" - aus Respekt vor seinem musikalischen Genie.
Von der Jazzkritik wurde Miles Davis später als "Prince of Darkness" tituliert - ein Attribut, das sich auf seine geheimnisvolle Bühnenpräsenz bezog, auf seinen schweigsamen, oft mürrischen Charakter - und die nächtlich-großstädtische Ästhetik seiner Musik, die seinen Stil besonders in der Cool-Jazz-Periode prägte. Musikerkolleg:innen dagegen nannten Miles Davis schlicht und einfach "The Chief" - aus Respekt vor seinem musikalischen Genie.
24.05. | 10.05 Uhr
"Graslandhof" nennen Nicole Forstner und Georg Fleckl ihren Bergbauernhof, der sich auf knapp 1000 Metern Seehöhe im Ortsteil Rain befindet - eingebettet im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Dort haben sich die beiden aus ganz anderen beruflichen Branchen kommend - einen Lebenstraum erfüllt: Als überzeugte Quereinsteiger führen sie ihren - regenerativ bewirtschafteten - Bauernhof, etwas anders als landläufig üblich und hinterfragen konventionelle landwirtschaftliche Praktiken. Am wichtigsten ist ihnen die artgerechte Haltung ihrer Tiere - Rinder, Schweine und diverses Geflügel - und ein respektvoller Umgang mit der Natur. Wo möglich, leben Nicole Forstner, Georg Fleckel und ihre drei Töchter in Synergie mit der wilden Tier- und Pflanzenwelt. Interessierte Besucher und Besucherinnen, die in ein paar wenigen Gästezimmern untergebracht werden können, haben während ihrer Ferientage die Möglichkeit diese alternative Lebensweise ganz nah zu erleben, die Naturlandschaft zu genießen und - was besonders von Kindern geschätzt wird - das Leben auf einem Bauernhof der Vielfalt kennenzulernen. Ursula Burkert hat den Graslandhof für Ambiente besucht.